Fasten verbindet

Interreligiöser Begegnungsabend an der GE-Süd

Am 27. Februar 2026 fand an unserer Schule ein interreligiöser Begegnungsabend statt, organisiert vom Arbeitskreis „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und der Fachschaft Religion. Die Tatsache, dass die Fastenzeiten im Christentum und im Islam in diesem Jahr zeitlich parallel liegen, bot eine schöne Gelegenheit, sich über religiöse Traditionen auszutauschen und gemeinsam Zeit zu verbringen.

Viele der Teilnehmenden beteiligten sich am reichhaltig und liebevoll zusammengestellten gemeinsamen Buffet, auch bei der festlichen Gestaltung der Mensa halfen engagierte Kolleginnen, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern aus der Schulpflegschaft tatkräftig mit.

Auf dem Programm standen Videobotschaften von Angehörigen der drei abrahamitischen Religionen sowie eine Präsentation zum Thema Fasten. In ihrem Vortrag stellten unsere Schülerinnen die unterschiedlichen Traditionen vor und betonten die vielen Gemeinsamkeiten. Auch das abschließende Quiz sorgte für viel Beteiligung und eine lebendige Atmosphäre.

In einem Video-Interview berichteten unsere christlichen und muslimischen Schülerinnen und Schüler zudem von ihren persönlichen Erfahrungen mit dem Fasten und davon, welche Bedeutung diese Zeit für sie hat.

Das offizielle Programm endete schließlich mit dem Sonnenuntergang und dem Gebetsruf durch einen Schüler, sodass die muslimischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Fasten brechen konnten.

Das Feedback der Teilnehmenden zu diesem fiel ausgesprochen positiv aus: Viele berichteten, dass sie einen sehr schönen Abend erlebt haben, an dem sie miteinander ins Gespräch kommen, neue Perspektiven kennenlernen und viel Freude miteinander teilen konnten. Interreligiöse Veranstaltungen wie diese zeigen, wie bereichernd Vielfalt – insbesondere in einer so großen Schulgemeinschaft wie der unseren – sein kann und wie wichtig es ist, Räume für Begegnung und Dialog zu schaffen.