Erasmus+ in Bulgarien

Nachhaltigkeit als europäisches Gemeinschaftsprojekt

Im Schuljahr 2025/26 beteiligt sich ein EF-Englischkurs unserer Schule an dem Erasmus+-Projekt „Unsere Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft“. Zehn Schüler:innen reisten im November 2025 nach Bulgarien, um mit der Partnerschule, dem naturwissenschaftlichen Gymnasium „Akademiker Nikolai Obreschkov“ in Burgas, ökologische Herausforderungen der Schwarzmeerregion zu untersuchen. Neben Besuchen in Burgas, Varna, Plovdiv, Nessebar und auf der Insel St. Anastasia standen Gespräche über Umweltprobleme durch Tourismus und Bebauung im Fokus. Die Schüler:innen waren beeindruckt vom offenen Austausch, der Mehrsprachigkeit ihrer bulgarischen Gastgeber:innen sowie vom Treffen mit der Schülervertretung der Partnerschule, das viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede im Schulleben und der Unterrichtsgestaltung offenbarte.

Seit ihrer Rückkehr arbeiten unsere Teilnehmer:innen gemeinsam mit der SV, dem AK ESPADU, der AG „Saubere Schule“ und weiteren Interessierten an dem selbstgewählten Projektziel: „Sauberkeit an unserer Schule“. Zunächst analysieren sie dazu die lokale Umgebung und die wirtschaftliche Entwicklung des Ruhrgebiets im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Lebensqualität. Dabei werden auch Kontakte zu Institutionen wie Stadtverwaltung, Universität, ThyssenKrupp oder dem Landschaftspark geknüpft. Im Anschluss folgt die praktische Umsetzung des Projekts in der Schule. Die Arbeit wird auf einer eigens angelegten TaskCard dokumentiert und veröffentlicht. Der Besuch der bulgarischen Schüler:innen in Duisburg ist für den Sommer 2026 geplant, dann wird die Projektarbeit gemeinsam fortgesetzt.

Das Projekt ist Teil des Englischunterrichts, bietet vielfältige fächerübergreifende Anknüpfungspunkte und versteht sich zugleich als Vorstoß in Richtung projektorientiertes Lernen und alternative Leistungsbewertung. Begleitet wird es von Julia Isenberg (E/F, Erasmus+) und Merve Güzey (PH/M, AK ESPADU).