Die Abteilung I betreut die Jahrgänge 5 und 6.

Abteilungsleiterin ist Frau Dimmer.
Sie wird von Fr. Nasch und Herrn Kalytta als Beratungslehrerin / Beratungslehrer unterstützt.
Frau Nasch unterrichtet seit 2008 an der Gesamtschule Duisburg-Süd die Fächer Katholische Religionslehre, Sport und Deutsch und ist zusammen mit Herrn G. Müller Klassenlehrerin der 6e.
Herr Kalytta arbeitet seit 2008 als Lehrer an der Gesamtschule Duisburg-Süd und unterrichtet die Fächer Katholische Religionslehre und Gesellschaftslehre. Er ist gemeinsam mit Frau N. Franz Klassenlehrer der 7d.
Wegweiser Jahrgang 5 (auch zum Download)
Was NEUE Eltern, Schülerinnen und Schüler über die Gesamtschule SÜD wissen sollten
Wichtige Telefonnummern, E-Mail-Adressen -> siehe "Kontakt" im Kopf-Menü der Homepage
Wegweiser Jahrgang 5
1) Vorwort – Zusammenarbeit
- Der Anfang – leicht gemacht
- Unterricht
- Förderunterricht – Individuelles Lernen
- Soziales Lernen
6) Hausaufgaben – Betreuung
7) Essen – Cafeteria – Bistro
8) Freizeitbereiche – Arbeitsgemeinschaften
9) Elternmitarbeit
10) Mediothek/Bibliothek
11) Förderverein
12) Projektwoche/Klassenfahrten
- Krankmeldung/Beurlaubung
- Hausordnung
- Termine
- Die Gesamtschule Duisburg-Süd
1. Vorwort – Zusammenarbeit
Liebe Eltern, liebe Schüler ¹),
wir begrüßen Sie/euch herzlich als neue Mitglieder unserer Schulgemeinschaft. Nach den Sommerferien werdet ihr, liebe Schüler, eure Schullaufbahn in einer der sechs Klassen unseres neuen 5. Jahrgangs an der Gesamtschule Duisburg-Süd fortsetzen.
In dieser Broschüre haben wir für Sie/euch Informationen über unsere Schule zusammengestellt, die der besseren Orientierung dienen sollen.
Unsere Schule ist eine Ganztagsschule, d. h. wir bieten außer Fachunterricht auch regelmäßig Freizeitangebote, Betreuung bis 15.00 Uhr und warmes Mittagessen an.
Die Gesamtschule ermöglicht alle Schulabschlüsse vom Hauptschulabschluss nach Klasse 9 oder 10 bis zum Abitur ohne die Schullaufbahn schon frühzeitig festzulegen. Im Laufe der Schulzeit zeigt sich, welche Fähigkeiten und Interessen die einzelnen Schüler entwickeln und welche Bildungsziele sie erreichen können. Bevor jedoch Entscheidungen zu treffen sind, z.B. über die Wahl einer zweiten Fremdsprache, über die Praktikumsstelle, über Schulabschlüsse nach der Klasse 10 oder über Fächerwahlen in unserer gymnasialen Oberstufe, werden Sie/werdet ihr von der Schule rechtzeitig informiert und beraten.
Sie, liebe Eltern, erwarten von uns Lehrern ¹), dass wir Ihr Kind so unterrichten und erziehen, dass es seine Fähigkeiten voll entfalten kann und nach dem Ende der Schulzeit in einer Berufsausbildung oder einem Studium erfolgreich sein wird. Unser Ziel ist, dass jeder Schüler durch Förder-, Forder- und Betreuungsangebote den für ihn bestmöglichen Abschluss erreicht.
Dieses gemeinsame Ziel werden wir erreichen, wenn Eltern und Schule bei der Bildung und Erziehung der Kinder zusammenarbeiten.
Wir erwarten deshalb Ihre Unterstützung besonders in folgenden Bereichen:
Wir legen Wert darauf, dass alle Schüler pünktlich kommen, die für den Unterricht wichtigen Sachen mitbringen, regelmäßig ihre Hausaufgaben
¹) Aus Vereinfachungsgründen wurde im gesamten Text für beide Geschlechter die männliche Form gewählt.
erledigen und nicht unentschuldigt fehlen. Es ist wichtig, dass sie dies schon früh lernen, denn nur wer solche Zuverlässigkeit eingeübt hat, wird später auch im Beruf zurechtkommen.
Schule ist anstrengend und fordert von den Schülern viel Kraft und Konzentration. Gerade für Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren ist ausreichender Schlaf deshalb unbedingt erforderlich. Fernsehen bis in den späten Abend überfordert Kinder in diesem Alter.
Der Computer ist auch für die Schule ein wichtiges Arbeitsmittel und im Internet bekommt man schnelle Antworten auf alle Fragen. Leider kann dieses Medium die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen auch negativ beeinflussen. Legen Sie einen Zeitrahmen fest für die Arbeit oder das Spielen am PC. Interessieren Sie sich für die Computerspiele Ihres Kindes und Soziale Netzwerke, die Ihr Kind aufsucht und sprechen Sie über mögliche Gefahren. Wir unterstützen Sie dabei und bieten regelmäßig Informationsabende für Eltern zu diesem Thema an.
Für Ihr Kind und seinen Schulerfolg ist es sehr hilfreich, wenn Sie sich dafür interessieren, was es in der Schule gelernt oder als Hausaufgaben zu erledigen hat. Wenn Sie regelmäßig mit Ihrem Kind auch über Unterricht und Schule reden und daran Interesse zeigen, motivieren Sie Ihr Kind zum Lernen.
Selbstverständlich möchten wir Ihrem Kind in der Schule eine freundliche Umgebung bieten. Dafür ist es nötig, dass sich alle, Kinder wie Erwachsene, um höfliche Umgangsformen bemühen. Bitte unterstützen Sie uns dabei, indem Sie Ihr Kind ebenfalls zu einem freundlichen und höflichen Umgang mit anderen Kindern und Erwachsenen anhalten. Mobbing oder gar tätliche Übergriffe müssen sofort gemeldet werden und werden konsequent verfolgt.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen/euch, liebe Eltern und Schüler, und wünschen allen einen guten Start an der Gesamtschule Duisburg-Süd.
Alois Wollny (Schulleiter) Iris Dimmer (Abteilungsleiterin I)
2. Der Anfang – leicht gemacht
„Aller Anfang ist schwer?“ – Nicht so bei uns! Nachdem ihr, liebe Schüler, eure neuen Klassenkameraden und Klassenlehrer schon am Kennenlernabend vor den großen Ferien begrüßen konntet, beginnen die ersten Schultage bei uns ohne Druck. Der erste Schultag und die folgenden beiden Einführungstage werden euch mehr Spaß als Arbeit machen. Ihr seid immer mit euren Klassenlehrern zusammen und wenn ihr mal nicht weiter wisst, helfen euch eure Klassenpaten. Für jede neue 5. Klasse sind einige ältere Schüler bereit, euch mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Nutzt diese Möglichkeit, von der Erfahrung der „Großen“ zu profitieren.
Der erste Schultag beginnt um 10.30 Uhr mit einer Begrüßungsveranstaltung in der Mensa. Anschließend gehen die Schüler mit den Klassenlehrern in ihre Klassen und erhalten die Stundenpläne und andere wichtige Informationen. Die Eltern sind währenddessen im Freizeitraum zum gemeinsamen Kaffeetrinken und einem ersten Austausch eingeladen. Gegen 12.15 Uhr endet der erste Schultag der neuen Schüler.
Die folgenden beiden Tage, die Einführungstage, dienen dem Kennenlernen der neuen Umgebung. Die Schüler werden ausschließlich von ihren beiden Klassenlehrern begleitet und betreut. Gemeinsam entwickeln sie eine Sitzordnung und Klassenregeln. Sie erkunden das Schulgebäude, die Fachräume, die Außenanlagen und alle Möglichkeiten der Freizeitgestaltung (z. B. die Freizeiträume, Disko, Mediothek, Internetcafe, Spiele).
Der Unterricht an diesen Tagen beginnt jeweils um 8.00 Uhr und endet um 12.35 Uhr. An einem der beiden Tage nehmen die Schüler ein gemeinsames Mittagessen mit ihren Klassenlehrern in der Mensa ein.
3. Unterricht
Der Unterricht nach Stundenplan beginnt für die neuen 5. Klassen nach den Einführungstagen am Montag, 27.08.2012. Außer den bekannten Fächern Deutsch (DE), Mathematik (MA), Englisch (EN), Sport (SP), Religion (RE), Kunst (KU) und Musik (MU) aus der Grundschule kommen nun die Fächer Biologie (BI), Gesellschaftslehre (GL) und Arbeitslehre-Technik (AT) hinzu.
So könnte der zukünftige Stundenplan einer 5. Klasse aussehen.
|
Zeit |
Montag |
Dienstag |
Mittwoch |
Donnerstag |
Freitag |
|||||||
|
8.00 – 8.45 |
ASK |
RE |
KU |
DE |
FÖ |
|||||||
|
8.50 – 9.35 |
DE |
SP |
KU |
MA |
EN |
|||||||
|
9.35 – 9.55 |
Pause |
Pause |
Pause |
Pause |
Pause |
|||||||
|
9.55 –10.40 |
MA |
GL |
EN |
BI |
MU |
|||||||
|
10.40-11.30 |
MU |
EN |
DE |
GL |
MA |
|||||||
|
11.30-11.50 |
Pause |
Pause |
Pause |
Pause |
Pause |
|||||||
|
11.50-12.35 |
GL |
MA |
FÖ |
INFO |
DE |
|||||||
|
12.40-13.25 |
Pause |
BI |
Pause |
EN |
RE |
|||||||
|
13.35-14.20 |
SOLE |
Pause |
AT |
Pause |
||||||||
|
14.20-15.10 |
AG |
(HA) |
AT |
SP |
||||||||
|
15.15-16.00 |
AG |
(HA) |
(HA) |
SP |
||||||||
Eine Stunde pro Woche haben die Schüler eine Arbeitsstunde beim Klassenlehrer, in der Klassengeschäfte erledigt werden, die Schüler von ihren Erlebnissen am Wochenende erzählen können (Morgenkreis) oder im Klassenrat Probleme der Klasse diskutiert werden.
Im Fach INFO (Informatische Grundlagen) lernen die Schüler die Grundlagen der Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation am Computer. Zum Förderunterricht (FÖ), SOLE (Soziales Lernen), Arbeitsgemeinschaften (AG) und Hausaufgabenbetreuung (HA) folgen die Erläuterungen in späteren Abschnitten. In den Fächern INFO, SOLE und im Förderunterricht werden keine Noten erteilt.
4. Förderunterricht – Individuelles Lernen
Wir führen schon in der ersten Schulwoche den Duisburger Sprachstandstest durch, der in Duisburg von allen Gesamtschulen, einigen Gymnasien, Realschulen und Hauptschulen zeitgleich absolviert wird. Daraus kann die Sprachfähigkeit (Wortschatz, Hör- und Schreibfähigkeit, Grammatik, Rechtschreibleistung) ersehen werden. Ähnliche Lernstandsdiagnosen finden im Jahrgang 6 für die Fächer Mathematik und Englisch statt. Sie ermöglichen eine anschließende individuelle Förderung eines jeden Schülers.
Die Förderangebote richten sich an leistungsstarke wie auch an leistungsschwache Schüler, um den bestmöglichen Schulabschluss zu erreichen. Dies soll in Jahrgang 5 durch Förderung der sprachlichen Kompetenz in Deutsch geschehen. Im Jahrgang 6 werden die Schüler in den Fächern Englisch und Mathematik zusätzlich gefördert, da in diesen Fächern am Ende der 6. Klasse eine Differenzierung (Kurszuweisung) nach Leistung erfolgt.
Überblick
|
Jahrgang |
Art der Förderung |
Lehrer |
Inhalte |
Anzahl der W-Std. |
|
5 |
Lernen individuell (Deutsch) |
2 (Klassenlehrer, De-Lehrer) |
- Lernen lernen - Deutsch (HSP) - AU (Ausgleichsunterricht Deutsch, parallel zu Religion) |
2 2 2 |
|
6 |
Lernen individuell (Mathematik, Englisch) 1 Extrastunde Deutsch für Nichtsprachler in WP1 |
2 (En-Lehrer, Ma-Lehrer) De-Lehrer(in) |
Englisch und Mathematik (Fördermaterial der Fachkonferenzen) - AU (Ausgleichsunterricht Deutsch, parallel zu Religion) (Fördermaterial der Fachkonferenz) |
1 EN, 1 MA 2 1 |
5. Soziales Lernen
Soziale Kompetenzen sind die Voraussetzung für erfolgreiches Lernen und Handeln. In den 5. und 6. Klassen fördern und trainieren wir diese Fähigkeiten besonders im Fach SOLE. Unsere Klassenlehrer arbeiten dort mit dem Lions Quest Programm „Erwachsen werden“, für das sie eine Fortbildung absolviert haben.
Weitere Bausteine des Sozialen Lernens sind der Morgenkreis und der Klassenrat in der Wochenanfangsstunde beim Klassenlehrer, wo besonders Gesprächsregeln und Konfliktlösungsstrategien eingeübt werden.
Schließlich nutzen wir auch Projektwochen und Klassenfahrten für die Vermittlung sozialer Kompetenzen.
6. Hausaufgaben
„Hausaufgaben ergänzen die Arbeit im Unterricht. Sie dienen zur Festigung und Sicherung des im Unterricht Erarbeiteten sowie zur Vorbereitung des Unterrichts. Sie sollen zur selbständigen Arbeit hinführen.“
Wir halten diese Passage aus dem Schulgesetz § 42 für sehr sinnvoll und richtig und möchten Sie, liebe Eltern, damit auf die Bedeutung der Hausaufgaben hinweisen. In unserer Schule gibt es zwar verschiedene Betreuungsangebote für Hausaufgaben, die aber in der Regel die Arbeit zu Hause nicht vollständig ersetzen können. Oft reicht die Zeit der Hausaufgabenbetreuung nicht aus, um alle Aufgaben zu erledigen und nicht wenige Schüler wollen ihre Hausaufgaben lieber zu Hause machen. Deshalb unser dringender Appell an Sie: Zeigen Sie Interesse für die Hausaufgaben Ihrer Kinder und halten Sie sie dazu an, die Hausaufgaben ordentlich und vollständig zu erledigen.
Zum Nachholen nicht erledigter Hausaufgaben haben wir am Freitagnachmittag von 13.30 Uhr bis 16.00 Uhr ein Silentium eingerichtet. Dort arbeiten Schüler nach Benachrichtigung der Eltern unter Aufsicht Hausaufgaben nach.
Alle Schüler führen ein Hausaufgaben- und Mitteilungsheft, das von den Eltern eingesehen und auch für Rückmeldungen an die Lehrerinnen und Lehrer genutzt werden kann.
Seit dem Schuljahr 2009/2010 bietet die SV immer dienstags von 13.45 Uhr bis 14.45 Uhr eine freiwillige Hausaufgabengruppe für Schülerinnen und Schüler des 5. und 6. Jahrgangs an. Dabei werden höchstens zehn Kinder von jeweils zwei älteren Schülern der Jahrgänge 9/10 oder der Oberstufe beaufsichtigt und unterstützt.
Z. Zt. gibt es außerdem eine Hausaufgabenbetreuung bei einer Kollegin, die ebenfalls dienstagnachmittags sowie mittwochs und donnerstags in der 9. Stunde stattfindet. Für diese Betreuung müssen die Schüler von den Eltern angemeldet werden und regelmäßig kommen.
Wir beabsichtigen im kommenden Schuljahr ein weiteres Betreuungsangebot einzurichten, bei dem jeweils höchstens 4 Schüler der 5./6. Klassen von einem älteren Schüler der Klassen 9/10 betreut werden. Dieses Angebot beinhaltet, da die Gruppen sehr klein sind, nicht nur Hausaufgabenbetreuung, sondern auch Nachhilfe.
7. Essen – Cafeteria – Bistro
Da unsere Schule eine Ganztagsschule ist, gibt es bei uns mehrere Möglichkeiten, auch das leibliche Wohl der Schüler nicht zu kurz kommen zu lassen.
Für das zweite Frühstück steht im Erdgeschoss allen Schülern eine Cafeteria zur Verfügung, die in den Pausen ( 1. Pause 9.35 - 9.50 Uhr; 2. Pause 11.30 - 11.45 Uhr und die Mittagspause 12.35 - 13.35 Uhr oder 13.25 - 14.20 Uhr) Frühstücksbrötchen, Joghurt, Milchgetränke etc. zum Einkauf bereit hält. Sie wird vom Förderverein der Gesamtschule betrieben. Bei Bedarf können die Schüler dort auch Schulhefte und Schreibmaterial kaufen.
In der ersten großen Pause von 9.35 Uhr bis 9.50 Uhr dürfen die Schüler des 5. und 6. Jahrgangs im Freizeitraum 1 ihr mitgebrachtes Frühstück gemeinsam einnehmen.
In der Mittagspause bietet unsere Schulküche, eine Lehrküche der Jugendberufshilfe der Stadt Duisburg, warmes Mittagessen an, das täglich frisch zubereitet wird. An den sog. Langtagen, montags, mittwochs und donnerstags, mit großer Mittagspause werden zwei Menüs und auch diverse Salate und Snacks angeboten. Die Menüs kosten 2 bzw. 3 Euro. Für unterstützte Familien ermäßigen sie sich auf 1€ bzw. 1,80€ auf Antrag im Schülersekretariat. Für alle Schüler mit kleinem Hunger gibt es regelmäßig 1-Euro-Gerichte wie z. B. Spaghetti mit Tomatensoße oder Pfannkuchen. Auch dienstags und freitags, wenn in der Regel um 13.25 Uhr Unterrichtsschluss ist, gibt es warmes Essen in der Mensa, allerdings ist das Angebot dann nicht so umfangreich.
Zusätzlich steht in der Mensa ein Bistro, das von der Cafeteria betreut wird. Hier sind verschiedene Kuchen, Getränke, Baguettes, Brötchen und Joghurtspeisen erhältlich.
Für das Mensaessen an Langtagen müssen Essenmarken erworben werden. An allen anderen Stellen kann man die Speisen mit Bargeld bezahlen.
Vor kurzem bekam unsere Küche vom Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz bescheinigt, dass sie die lebensmittel- und hygienerechtlichen Anforderungen in überdurchschnittlicher Weise erfüllt!
8. Freizeitbereiche - Arbeitsgemeinschaften (AG)
In der Mittagsfreizeit am Montag, Mittwoch und Donnerstag stehen den Schülern neben der Mensa und der Stadtteilbibliothek unser Internetcafé, zwei Freizeiträume, eine Disko sowie viele Spielmöglichkeiten auf den Schulhöfen zur Verfügung. Die Schüler können sich in den Freizeiträumen Gesellschaftsspiele ausleihen, Billard spielen, kickern, basteln oder auch Hausaufgaben erledigen. Außerdem sind zahlreiche Spielgeräte für die Schulhöfe vorhanden. Für die Ausleihe von Spielen braucht man den Schülerausweis. Die Disko ist einmal wöchentlich geöffnet; hier kann man tanzen oder einfach nur Musik hören.
Unsere AG-Angebote sind breit gefächert. Sie reichen von sportlichen Aktivitäten (z.B. Segeln, Schwimmen, Fußball) über gestalterische Tätigkeiten (z.B. Arbeiten mit Holz, Moosgummi, Salzteig, Ton) bis hin zu technischen Arbeiten (z.B. Bauen eines computergesteuerten Roboters, Laubsägearbeiten). In diesem Bereich sind nicht nur Lehrer tätig, sondern auch Eltern und Sportvereine. Ihre Kinder wählen in der Regel in den Jahrgängen 5 und 6 verpflichtend eine AG für ein Schulhalbjahr. Danach orientieren sich die Schüler neu und wählen gegebenenfalls ein anderes Angebot. Zuständig für die Wahlen und alle Fragen zu Arbeitsgemeinschaften sind die Sozialpädagoginnen.
9. Elternmitarbeit
Um den Schülern ein attraktives Freizeit- und AG-Angebot bieten zu können und unsere Hausaufgabenbetreuung zu intensivieren, sind wir auf die Unterstützung der Eltern/Großeltern angewiesen.
Sie könnten helfen:
- Ø Bei der Außen- und Innenspielausleihe – hier werden den Kindern die Spielgeräte für den Schulhof (z.B. Bälle, Tischtennisschläger etc.) bzw. für die Freizeiträume ausgeliehen,
- Ø bei den Arbeitsgemeinschaften – alleine oder mit einer weiteren Person können Sie eine AG (z.B. Schach, Kochen/Backen, Fußball etc.) leiten,
- Ø bei den offenen Angeboten – in der Mittagsfreizeit können Sie ein offenes Angebot (z.B. Basteln, Singen, Spielen, Vorlesen etc.) machen,
- Ø bei der Hausaufgabenbetreuung – Sie können die Kollegin unterstützen oder allein eine kleine Schülergruppe betreuen.
10. Mediothek/Stadtteilbibliothek
In der Gesamtschule Süd befindet sich eine Stadtteilbibliothek der Stadtbibliothek Duisburg. Zu Beginn des 5. Schuljahres werden alle Schüler in die vielfältigen Möglichkeiten der Bibliothek für Schule und Freizeitgestaltung eingewiesen.
Auch in den weiteren Schuljahren werden die Schüler in enger Zusammenarbeit zwischen Schule und Bibliothek zu der Arbeit mit Büchern und den Methoden der Informationsbeschaffung angeleitet. Unser 6. Jahrgang nimmt jedes Jahr mit Unterstützung unserer Stadtteilbibliothek am Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels teil.
Für die Nutzung der Bibliothek ist ein Bibliotheksausweis nötig, der im Jahr 12,-- € kostet (für jedes weitere Familienmitglied 6,-- € bis 13 Jahre und 9,-- € ab 13 Jahre). Für das Schuljahr 2012/2013 schenkt die Stadt Duisburg allen Schülerinnen und Schülern des neuen Jahrgangs 5 den Bibliotheksausweis. Unser Förderverein (FuF) spendet dann im nächsten Jahr (6. Klasse) jedem Schüler 5 Euro Zuschuss für den Ausweis.
Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass Sie Ihrem Kind auch in den Folgejahren diesen Ausweis ermöglichen.
11. Förderverein
Seit vielen Jahren gibt es an der Gesamtschule Duisburg-Süd einen Förderverein. Nach den ersten Jahren wurde erkannt, dass es ein ideales Modell für die Gesamtschule Duisburg-Süd wäre, wenn die möglichen Überschüsse aus dem Verkaufserlös der Cafeteria und des Bistros in der Mensa in den Förderverein übergehen würden. Für dieses neue Modell, das sich bis heute bestens bewährt hat und inzwischen von vielen anderen Schulen übernommen wurde, war u.a. der ehemalige Vorstand verantwortlich. Allerdings ist diese erfolgreiche Arbeit ohne ehrenamtlich tätige Eltern, Lehrerinnen und Lehrer im Vorstand sowie ohne die tatkräftigen Cafeteria-Mitarbeiterinnen nicht möglich.
12. Pädagogische Woche –
Schullandheimaufenthalt
In jedem Schuljahr findet an unserer Schule eine Woche lang eine Pädagogische Woche statt, im Schuljahr 2012/13 vom 03.09. – 07.09. 2012. In dieser Zeit fahren die 6. und auf Wunsch auch die 8. Klassen in eine Jugendherberge oder ein Schullandheim. Die 10. Klassen machen dann ihre Abschlussfahrt, die Oberstufenkurse im Jahrgang 12 eine Studienreise.
Alle anderen Schüler nutzen diese Woche für die Arbeit an Projekten, die gemeinsam mit Schülern, Lehrern und ggf. Eltern geplant und durchgeführt werden. Im Jahrgang 5 dient die Projektwoche der Verschönerung des Klassenraums, der Erkundung der Umgebung und der körperlichen Ertüchtigung durch ein Jahrgangssportturnier.
13. Krankmeldung – Beurlaubung
Sollte Ihr Kind krank sein, informieren Sie uns bitte vor Schulbeginn durch einen Anruf beim Schülersekretariat (Frau Schünemann, Tel.: 283 7021 – Fax 7015). Die Sekretärin gibt die Krankmeldung an den Klassenlehrer weiter. Die schriftliche Entschuldigung geben Sie bitte Ihrem Kind mit, wenn es wieder in die Schule kommt. Bei Krankheit, die länger als drei Tage dauert, ist eine ärztliche Bescheinigung erforderlich.
Sollte eine Beurlaubung eines Schülers nötig sein (Konfirmation, Beerdigung etc.), bitten wir um rechtzeitige Benachrichtigung. Beurlaubungen für einen Tag können durch den Klassenlehrer erfolgen. Längere Beurlaubungen müssen bei der Schulleitung mit einem Formblatt beantragt werden.
Beurlaubungen unmittelbar vor oder im Anschluss an die Ferien dürfen in der Regel nicht genehmigt werden.
14. Unsere Schule hat eine Hausordnung
Die Schulmitwirkungsgremien haben folgende Hausordnung erstellt.
Hausordnung
„Schule in Eigenverantwortung leben“
Dieses Ziel kann nur dann erreicht werden, wenn alle am Schulleben Beteiligten ihre persönliche Mitverantwortung für das Gelingen des gemeinsamen Projektes „Gesamtschule Duisburg-Süd“ erkennen und wahrnehmen.
Mit dieser Zielsetzung schafft die Schulordnung einen Rahmen, innerhalb dessen Schüler und Lehrer freundlich und verlässlich miteinander umgehen und erfolgreich arbeiten können.
Dieser Rahmen besteht aus Regeln, die sagen, was getan werden sollte, damit sich jeder gern in der Schule aufhält. Sie bestimmen allerdings auch, was unterlassen werden muss, damit keiner unnötig behindert oder geschädigt wird.
Allgemeine Regeln
- Die menschliche Schule. Wir gehen miteinander menschlich, rücksichtsvoll und freundlich um; wir schützen Schwächere und vermeiden unnötigen Streit. Zur Freundlichkeit gehört auch, sich zu grüßen und ruhig anzureden. Höflichkeit und Hilfsbereitschaft im Umgang miteinander sind selbstverständlich. Entstehen trotzdem Konflikte, werden sie friedlich und gewaltfrei beigelegt – gegebenenfalls durch das Einbeziehen eines Vermittlers.
- Das Eigentum von anderen wird respektiert, d.h., was nicht mir gehört, wird nicht weggenommen, beschädigt oder versteckt. Fundsachen werden dem Eigentümer oder beim Hausmeister abgegeben.
- Nur in einer intakten Schule kann gearbeitet werden! Alle halten Schulmöbel und Schulräume in Ordnung. Sie werden weder bemalt noch zerkratzt oder verunreinigt. Wer mutwillig Einrichtungen der Stadt zerstört oder beschädigt, handelt verantwortungslos und muss für den Schaden aufkommen. Wer sich nicht einmischt und wegschaut, macht sich zum Mittäter/zur Mittäterin!
- Die rauchfreie Schule. Im gesamten Schulgebäude und auf dem Schulgelände ist das Rauchen für alle untersagt.
- Ohne ausdrückliche Erlaubnis darf das Schulgelände während der Schulzeit nicht verlassen werden. Der Parkplatz ist kein Schulhof und damit auch kein Aufenthaltsbereich für Schüler. Da die Lehrer nicht alle Schüler kennen können, müssen die Schüler auf Verlangen ihren Namen nennen und sich gegebenenfalls ausweisen. Schulfremde Personen haben während der Unterrichtszeit nichts auf dem Schulgelände zu suchen.
- Dinge, die nicht für den Unterricht gebraucht werden und auch keinem anderen schulischen Zweck dienen, werden oft als störend empfunden und sollten nicht mitgebracht werden.
- Elektronische Geräte dürfen im Schulgebäude nicht eingeschaltet sein und dürfen auch nicht sichtbar getragen werden.
Ordnung und Umwelt
Nur in einer sauberen Schule kann man sich wirklich wohl fühlen. Grundsätzlich verhält sich jeder so, dass die Umwelt geschont wird.
- Wir möchten eine müllfreie Schule. Deshalb ist jeder aufgefordert, Abfall zu vermeiden und diesen in die entsprechenden Behälter zu entsorgen.
- Alle achten darauf, dass alle Räume sauber und ordentlich verlassen werden. Dazu gehört auch Tische und Stühle wieder gerade hinzustellen, Lichter auszuschalten und Türen zu schließen.
- Das Kaugummikauen ist im gesamten Schulgebäude verboten.
- Das Essen und Trinken während des Unterrichtes ist verboten.
T E R M I N E
1. Schultag
Mi, 22. August 2012, 10.30 Uhr
Klassenpflegschaft Jg. 5
Fr, 31. August 2012
Eltern-Lehrer-Fest
Fr, 31. August 2012
(im Anschluss an die Klassenpflegschaft)
Pädagogische Woche
03. September bis 07. September 2012
Die Gesamtschule Duisburg-Süd
® ermöglicht Kindern mit unterschiedlicher Herkunft und verschiedenen Lernvoraussetzungen gemeinsame Lernerfahrungen
® intensiviert als Ganztagsschule das Zusammenleben (gemeinsame Freizeit) von Schülern und Lehrern
® fördert die Entwicklung unterschiedlicher Anlagen, Fähigkeiten und Interessen (sprachliche und mathematische ebenso wie technische und künstlerische) und ermöglicht jeder Schülerin und jedem Schüler die Chance, den ihm gemäßen Abschluss zu erwerben
® garantiert eine kontinuierliche Schullaufbahn ohne Sitzenbleiben (bis Klasse 9) und ohne Schulwechsel
® enthält das gesamte Bildungsangebot aller weiterführenden Schulen (Hauptschule, Realschule, Gemeinschaftsschule, Gymnasium)
® vermittelt allen Kindern die gleiche Grundausbildung (Arbeitslehre, Betriebspraktika, usw.) und bereitet gezielt auf das Leben und Arbeiten in Europa vor
® vergibt alle allgemeinbildenden Abschlüsse
® ermöglicht wie am Gymnasium das Abitur nach zwölf oder nach dreizehn Jahren.



Sekundarstufe I




